Biomasse

Zuckerrohr Plantage
Unter Biomasse bezeichnet man das gesamte organische Material des Ökosystems, welches biochemisch synthetisiert wird, d. h. dass dazu alle abgestorbenen Organismen und alle organischen Stoffwechselprodukte gehören. Sonnenenergie wandelt Pflanzen durch die Photosynthese in biochemische Energie um. Werden diese Pflanzen beispielsweise verbrannt, wird Wärmeenergie freigesetzt. Biomasse muss nicht unbedingt in festem Zustand vorhanden sein. Sie kann beispielsweise auch aus Flüssigbrennstoffen, wie z. B. dem aus Zuckerrohr gewonnen Alkohol oder dem aus Raps gewonnen Bio-Diesel bestehen. Für Biomasse werden auch schnell wachsende Baumarten wie Weiden oder Pappeln verwendet. Ebenso dienen schnell wachsende Schilfgräser als Biomasse. Vorteile der Biomasse als Energieträger ist der, dass sie ständig erneuerbar ist. Zudem ist sie lagerfähig, kann in fester oder flüssiger Form vorliegen und somit verschiedentlich eingesetzt werden. Aufgrund dieser Vorteile kann man damit rechnen, dass Biomasse in Zukunft verstärkt eingesetzt werden wird. Der Anteil an der Stromversorgung durch Bio-Kraftwerke soll bis 2010 in Deutschland sogar verdoppelt werden. Auch beim Verbrennen der Pflanzen wird nur soviel Co2 an die Luft angegeben, wie die Pflanze zuvor aufnehmen konnte. Allerdings entstehen bei der Verbrennung unterschiedliche Mengen an Stickoxiden. Weiteres Beispiel für Biomasse: Schilfplatten

Erneuerbare Energien -weitere Beiträge:
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