Biogas & Erdwärme (Geothermie)

Erdwärme
Blue Lagoon auf Island
Erdwärme, oder auch Geothermie, genannt ist die unter der Erdkruste gespeicherte Wärme. Sie kann sowohl der Erzeugung von elektrischem Strom dienen, als auch zum Heizen, oder für beides durch eine Kraft-Wärme-Kopplung. Jedoch sind in vielen Gebieten in Deutschland erst in mehreren tausend Metern Tiefe größere Heißwasservorkommen da. Dass Bohrungen in solche Tiefen unrentabel sind, liegt auf der Hand. Neue Verfahren, wie beispielsweise das HDR (Hot-Dry-Rock-Verfahren) wurden entwickelt. Diese ermöglichen es, dass man über kurz oder lang überall Erdwärme fördern kann. Der Vorteil an der Nutzung der Erdwärme ist, dass sie absolut klima- und umweltfreundlich ist, unerschöpflich und man von Jahreszeit und Wetter unabhängig ist.

Biogas
Biogas ale erneuerbare Energie
Biogas wird hauptsächlich aus Methan und Kohlenstoffdioxid in Biogasanlagen hergestellt. Je höher der Anteil an Methan, desto energiereicher das Gas.
Ausgangsstoffe sind hauptsächlich vergärbare Reststoffe, wie beispielsweise Speiseresteabfälle oder Klärschlamm, Gülle usw. Biogas und mit ihm auch Biomasse soll eine Ergänzung zu den „Erneuerbaren Energieträgern“ werden. In Deutschland findet Biogas Verwendung bei der Stromerzeugung in Blockheizkraftwerken, wird aber auch zu Heizungszwecken genutzt. In den Biogasanlagen läuft dies so ab, dass durch Luftabschluss, auch Anaerobtechnik genannt, Strom gewonnen wird.

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